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Rom – Ewige Stadt

Der diesjährige durch das Erasmus+-Programm finanzierte Rom-Austausch fand vom 18.-27. März statt. Am Abend startete der Reisebus vor unserer Schule, nach 16 Stunden Fahrt stiegen die 29 SchülerInnen der Klassen 9a und 9b, Frau Cappelletti und Frau Dahmen bei sommerlichen Temperaturen in Rom aus. Kurz darauf fand die erste Begegnung mit den Schülerinnen und Schülern des Liceo Ginnasio Torquato Tasso im Zentrum von Rom statt. Wir wurden offen und herzlich empfangen und lernten die Schule, die in etwa so alt wie das Hölderlin ist, sowie das hauseigene Biologie-Museum mit interessanten Exponaten kennen.

Am nächsten Tag führten uns die Gastgebenden durch das Schul-Stadtviertel, wo es überall Spuren der römischen Geschichte gibt. Für die anderen Tag mit Unterricht hatten verschiedene Klassen etwas für uns vorbereitet, Themen wie die EU oder die Verbindungen zwischen der deutschen und der italienischen Sprache. All dies wurde interaktiv in deutsch-italienischen Gruppen erarbeitet, sodass der englischen Sprache als ‚lingua franca‘ eine große Bedeutung zukam. Letzteres galt allgemein für die gemeinsamen Unternehmungen, bei denen die deutschen SchülerInnen aber auch bald italienische Redewendungen lernten.

Eine weitere gemeinsame Aktivität war die Besichtigung von Ostia Antica, der ehemaligen Hafenstadt Roms. Den Rest des Tages verbrachten wir am Meer, wo einige Mutige trotz der noch kühlen Wassertemperaturen sogar badeten.

Ein zweites Exkursions-Highlight ins Umland von Rom war die Fahrt nach Tivoli. Dort besuchten wir die Villa Adriana, Wohnsitz des Kaiser Hadrian, und die Villa d’Este aus der Renaissancezeit mit den herrlichen Wasserspielen in der fürstlichenGartenanlage.

Zurück in Rom waren wir mit dem Besuch des Petersdoms sogar in einem weiteren Staat, dem Vatikan.

Durch die Zweiteilung der Tage mit gemeinsamen Besichtigungen und anschließender Zeit für eigene Interessen gab es genügend Möglichkeiten für individuelle Ausgestaltung. Die SchülerInnen durften so an der Herausforderung, selbständig zu sein, wachsen.

Neben der Besichtigung zahlreicher beeindruckender antiker und barocker Bauwerke wie dem Colosseum und dem Trevi-Brunnen stand die Begegnung mit Menschen einer anderen Kultur im Vordergrund. Sowohl die SchülerInnen, die bei einer Gastfamilie wohnten als auch die SchülerInnnen, die im Hostel untergebracht waren, konnten viel Zeit mit ihren Austauschpartnern verbringen und so deren Offenheit, Gastfreundschaft und Lebensfreude kennenlernen. Gerade das familiäre Zusammensein und die Einblicke ins Alltagsleben wurden sehr geschätzt.

Bei diesem Austausch lernten die SchülerInnen, sich für neue Begegnungen zu öffnen und die Initiative zu ergreifen und damit wertvolle Erfahrungen zu sammeln und Freundschaften zu schließen.

Der Abschied am letzten Tag fiel entsprechend schwer, aber die Aussicht auf ein baldiges Wiedersehen im April beim Gegenbesuch in Heidelberg sorgte auch für Vorfreude.

Die gesammelten Eindrücke werden sicher noch lange vorhalten!